Die Nachbarn, Teil 9 PDF Drucken E-Mail

 

Die Nachbarn

von Abdullahi A. Osman

Teil IX

WĂ€hrend Sahra sich mit Hua unterhĂ€lt, sitzen Brigitte und Rooble im Imbiss und diskutieren ĂŒber Politik. Eine der Organisatorinnen des Aufnahmetests kommt in den Warteraum und fordert die Bewerberinnen auf, in die PrĂŒfungsrĂ€ume zu gehen. Hua und Sahra setzen sich nebeneinander. Die beiden mĂŒssen zuerst eine SprachprĂŒfung ablegen und erst danach die anderen Tests.

Nach 45 Minuten kommen Hua und Sahra endlich aus dem PrĂŒfungsraum, Rooble und Brigitte warten schon.

Rooble und Brigitte: Wie war es, was fĂŒr ein GefĂŒhl hast du?

Sahra: Das ist Hua aus China. Hua, das sind mein Man. Rooble und meine Freundin Brigitte!

Hua: Hallo!

Rooble (neugierig): Sagt schon, wie war eure PrĂŒfung?

Hua (verlegen): Bitte frag mich nicht!

Sahra: Wir sind froh, dass es vorbei ist.

Hua lacht kopfnickend um Sahra zuzustimmen.

Brigitte: Mein BauchgefĂŒhl sagt mir, ihr bekommt die Stelle

Hua: Darauf können wir nur hoffen!

Rooble: War die PrĂŒfung so schwer, oder seid ihr von Natur aus so pessimistisch?

Sahra: Die PrĂŒfung war sehr schwer, und es waren auch so viele Kandidatinnen da!

Hua: Wenn sich so viele Einheimische um die Stelle bewerben, sind die Chancen fĂŒr uns wohl nicht sehr groß. Ich muss zugeben, fĂŒr mich war der Test sehr schwer.

Sahra: Mir ging es auch so. Ich habe zwar Deutsch gelernt, aber viele medizinische AusdrĂŒcke kannte ich nicht.

Brigitte: Ja, was habt ihr jetzt vor?

Rooble: Wollen wir nicht auf ein Kaffee gehen?

Brigitte: Ich kann nicht, ich muss einkaufen gehen und Mittagessen kochen!

Hua: Ich muss auch kochen, mein Mann kommt zu Mittag nach Hause.

Sahra: Ich koche heute nicht, da mein Mann neben mir steht. Oder soll er heute kochen? Ich hÀtte schon Lust, mit euch auf ein GetrÀnk zu gehen.

Rooble: Gehen wir einen Sprung in dieses Café?

Brigitte: Von mir aus!

Alle schauen bei Hua und warten was sie sagt.

Hua: Klar, gehen wir!

WÀhrend sie unterwegs sind hat Hua gesagt: Habt ihr nicht Hunger? Ich kenne ein nettes chinesisches Restaurant gleich ums Eck, wir könnten dorthin gehen.

Sahra: Das finde ich eine gute Idee, dann mĂŒssen wir auch nicht kochen!

Brigitte: Ich werde sowieso kochen, aber ich bin dabei!

Rooble: Ich habe gute Erfahrungen mit chinesischem Essen gemacht und schließe mich euch gerne an.

Brigitte zu Sahra: Ich habe das GefĂŒhl, unser Freundeskreis vergrĂ¶ĂŸert sich.

Sahra: Das GefĂŒhl habe ich auch.

Brigitte zu Sahra: Nun sag schon, wie war denn die PrĂŒfung, du hast mir noch nichts Genaueres darĂŒber erzĂ€hlt.

Sahra: Naja, teils teils. Ich habe Deutsch schriftlich gehabt und da ist es mir ganz gut gegangen. Aber bei den medizinischen AusdrĂŒcken habe ich vieles nicht gewusst.

Brigitte: Gib die Hoffnung nicht auf. Ich bin zuversichtlich, dass ihr beide den Test bestehen werdet.

Sahra: Das wĂŒnsche ich mir auch. Ich könnte mir die Hua gut als Kollegin vorstellen!

Hua bekommt einen Anruf auf ihrem Handy

Hua: Hallo! Das VorstellungsgesprĂ€ch ist einigermaßen gut gelaufen, aber das Ergebnis des Tests erfahren wir erst in vierzehn Tagen. Wir gehen zu unserem chinesischen Restaurant, es wĂ€re schön wenn du auch kommen wĂŒrdest!

Hua nach dem TelefongesprÀch: Mein Mann kommt auch.

Rooble: Fein, dann lernen wir gleich die ganze Familie kennen!

Im Restaurant

WĂ€hrend sie am Tisch sitzen, betritt ein hochgewachsener blonder Mann das Lokal und schaut suchend umher. Hua steht auf: Hallo Schatz, hier sind wir! Ich habe neue Freunde kennengelernt: Sahra, ihr Mann und die Brigitte. Leute, das ist mein Willi.

Willi: Hat Sahras Mann auch einen Namen?

Hua: Ich muss gestehen, dass ich mir seinen Name nicht gemerkt habe.

Willi begrĂŒĂŸt alle und er setzt sich neben seine Frau.

Rooble: Mein Name Rooble!

SpÀter zu Hause bei Hua und Willi

Hua: Was hÀltst du davon, wenn wir eine kleine Party zu meinem Geburtstag organisieren und diese Leute hier einladen?

Willi: Findest du es nicht ein bisschen zu frĂŒh? Wir haben diese Leute gerade erst kennengelernt.

Hua: Das macht doch nicht, rufen wir sie einfach an und fragen, ob sie nÀchstes Wochenende Zeit haben!

Willi: Na gut. Einverstanden.

Bei Sahra klingelt das Telefon, Hua lĂ€dt die beiden fĂŒr das nĂ€chste Wochenende ein.

Sahra: Ich möchte gerne kommen, ich frage meinen Mann wenn er nach Hause kommt, dann melde ich mich bei dir!

Hua: Wir wollen auch die Brigitte und ihren Mann einladen, könntest du mir ihre Telefonnummer geben?

Sahra: Ja natĂŒrlich!

Hua ruft gleich die MĂŒllers an

Brigitte: Hallo!

Hua: Hallo Brigitte, hier ist die Hua!

Brigitte: Guten Abend Hua, Wie geht’s euch?

Hua: Danke gut, wir möchten euch zum Essen einladen

Brigitte: Schön, aber wann habt ihr das Essen geplant?

Hua: NĂ€chstes Wochenende?

Brigitte: Bis jetzt habe ich nichts vor, ich werde meinen Mann fragen und rufe dich dann an!

SpĂ€ter bei den MĂŒllers. Franz kommt nach Hause und wirkt sehr gestresst.

Brigitte: Du, die Hua hat mich gefragt, ob wir nÀchstes Wochenende Zeit haben.

Franz (mĂŒrrisch): Wer ist ĂŒberhaupt die Hau?

Brigitte: Ich habe nicht Hau gesagt, sondern Hua! Und ich habe dir doch ĂŒber sie und ihren Mann Willi erzĂ€hlt. Hua hat uns zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen.

Franz: Leider kann ich nicht, ich habe ausgemacht, mit meinen Spezln Fußball zu schauen. Außerdem halte ich von österreichisch-chinesischen Ehen nichts!

Brigitte: Warum?

Franz: Jeder sollte seine eigenen Landsleute heiraten, die Rassenmischung finde ich schlecht.

Brigitte: Was sagst du da? Rassenmischung, Rassentrennung, das ist doch eine rassistische Aussage! Wie kannst du nur so daher reden! Wen die Menschen heiraten, geht uns doch nichts an. Wie kommst du auf diese Idee? Du kennst sie ja nicht einmal. Du und deine Vorurteile machen mich krank.

Franz: Ich bin doch kein Rassist und werde auch nie einer sein! Aber gemischte Ehen haben mehr Probleme als nicht-gemischte.

Brigitte: Ich bin sicher, dass es in jeder Ehe Probleme gibt. Du weiß genau, dass auch wir ernsthafte Probleme gehabt haben und deswegen sogar zur Eheberatung gehen mussten! Du weißt, dass eine gute Ehe auf Kommunikation und VerstĂ€ndnis basiert, und nicht auf NationalitĂ€t oder Religion etc.

Franz: Ja, im Prinzip ist mir auch egal, wer wen heiratet. Ich habe nur in der Firma heute Stress gehabt. Entschuldige meine blöden AusdrĂŒcke, ĂŒber die Einladung reden wir spĂ€ter!

In Willis und Huas Haus

Schließlich konnte Brigitte Franz ĂŒberreden mitzukommen, und sie treffen sich alle bei Willi und Hua. Diese begrĂŒĂŸen ihre GĂ€ste und zeigen ihnen ihr Haus. Das Wohnungszimmer ist typisch österreichisch, das Schlafzimmer dagegen im chinesischen Stil eingerichtet und dekoriert.

Willi: Wir kommen aus zwei Kontinenten und sind von unterschiedlichen Kulturen geprÀgt. Aber wir versuchen, beide Kulturen in diese 80 Quadratmetern integrieren. Bitte kommt herein seht euch auch unser Schlafzimmer an!

Franz: Hier sieht es wirklich sehr schön und gemĂŒtlich aus!

Alle nicken zustimmend die Köpfe.

Brigitte: Wie schafft ihr das nur, Österreich und China in dieses Zimmer zu bringen?

Hua: Immer ist es nicht, leicht zwei Kulturen und MentalitÀten unter einen Hut zu bringen, aber wenn man den Willen dazu hat, ist es auch nicht so schwer, wie man denkt.

Willi: Ja, stimmt. Aber wir möchten einmal gemeinsam Kinder erziehen und möchten, dass sie von beiden Kulturen profitieren. Durch meine Frau habe ich viel erfahren.

Hua ĂŒbernimmt das Wort: Hör auf mit dem Vortrag, unsere Besucher sind immer noch im Stehen.

Willi: Willkommen Freunde nehmt Platz (und auch auf Chinesisch) Huan ying, Peng You Men, Qing Ru Zuo!

Franz: Du kannst Chinesisch? Das klingt aber kompliziert!

Willi: Wenn man in Österreich etwas nicht versteht, sagt man, das kommt mir Spanisch vor. Aber man kann Spanisch lernen, wenn man will, genauso wie Chinesisch, was ich frĂŒher auch nicht fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte.

Brigitte: Wir Menschen sind doch fĂ€hig, zusammenzufinden, wenn wir uns bemĂŒhen.

Sahra: Stimmt, aber leider denken nicht alle so. Dass wir anders aussehen, in unterschiedlichen Orten auf die Welt gekommen sind, andere Sprachen sprechen und von verschiedenen Kulturen und Religionen geprĂ€gt sind, diese Unterschiede werden von manchen als Bedrohung dargestellt. Es gibt Menschen, die zwischen Völkern Mauern bauen wollen statt BrĂŒcken, und diese Unterschiede als Barriere oder als Grund fĂŒr Hass betrachten und nicht als Bereicherung. Ein Beispiel ist die Propaganda fĂŒr die Oktoberwahl.

Brigitte: FrĂŒher habe ich nie so ernst genommen, was auf einem Plakat steht. Seit ich euch kenne, bemerke ich, wie diese Parolen die Zuwanderer verletzen und bei allen Unsicherheit und Ängste schĂŒren.

Willi: Unsere „demokratischen“ Parteien haben sich entschlossen, entweder den „AuslĂ€ndern“ Angst zu machen oder

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sie zu ignorieren. Wenn die rechten Parteien mit AuslĂ€nderhetze gewinnen wollen, wĂŒrde man sich wĂŒnschen, dass wenigstens die anderen Parteien dagegen eine klarere Stellung beziehen.

Hua: Die Demokratie, die wir uns wĂŒnschen, gibt es leider nirgendwo. Ich bin in Kommunismus auf gewachsen und habe gesehen, wie groß der Unterschied zwischen den Prinzipien und der RealitĂ€t ist. Ich habe gedacht, dass es im Westen besser wĂ€re, weil hier Demokratie herrscht. Aber ich habe gesehen, dass die Kluft zwischen Reich und Armut viel grĂ¶ĂŸer ist, als ich gedacht habe. Ich habe geglaubt, dass es in Europa aufgrund der Demokratie Gerechtigkeit und Gleichheit gĂ€be, doch ich habe erfahren, dass eine Frau hier weniger verdient, als ihrem mĂ€nnlichen Kollegen. Es stimmt, dass es eine gewisse Demokratie und Freiheit hier gibt, aber ich habe mehr erwartet. Bei uns gibt es keine Meinungsfreiheit und auch nicht so viel Reichtum wie hier, dafĂŒr herrscht bei uns mehr Zusammenhalt zwischen den Menschen. Aber, bevor das Essen kalt ist, muss gegessen werden.

Franz: Bevor wir essen, möchte dazu noch etwas sagen. Hier haben wir schon Demokratie, die durch die Trennung von Exekutive und Legislative funktioniert. Aber die Menschen in Angst und Panik zu versetzen, das hat fĂŒr mich nichts mit Demokratie zu tun.

Die Gastgeber bringen GetrÀnke und Besteck. Vom Tischtuch bis zum Teller ist alles mit chinesischen Schriftzeichen verziert.

Franz schaut interessiert und sagt: Ich kann mir vorstellen, was auf diesem Löffel steht, und zwar: Mahlzeit!

Hua lacht: Nicht genau, aber so ungefÀhr!

Rooble: Nur wenn ich aus dem Fenster hinaus schaue, sehe ich, dass wir noch in Österreich sind. Hier drinnen ist alles Chinesisch, auch die Musik. Was ich sehr schön finde.

Brigitte: Die Suppe schmeckt ganz anderes als im Restaurant!

Sahra: Das wollte ich auch gerade sagen.

Willi: Die Suppe und das Schnitzel, die meine Mutter gemacht hat, haben auch anders geschmeckt als im Gasthaus, bei den Chinesen ist das auch nicht anders.

Hua: Ihr mĂŒsst wissen, dass die Speisen, die in den China-Restaurants serviert werden, eigentlich gar nicht in China, sondern von Chinesen in den USA erfunden wurden. Die Chinesen kochen so fĂŒr Amerikaner und EuropĂ€er, zu Hause essen sie anders. Aber China ist ein großes Land, es gibt in den verschiedenen Regionen ganz unterschiedliche KĂŒchen.

Rooble fragt Willi: Wo habt ihr euch eigentlich kennengelernt, hier in Österreich, oder warst du mal in China?

Willi: Ich habe in China als Deutschlehrer gearbeitet und Hua dort kennen gelernt!

Hua: Willi hat meinen Neffen unterrichtet. Und eines Tages habe ich ihn in die Schule begleitet, so war unsere Bekanntschaft, Freundschaft und schließlich unsere Ehe geboren.

Willi: Ich hatte ihr auf Chinesisch guten Morgen gesagt, da war sie sehr ĂŒberrascht

Hua: Ich habe nicht erwartet, dass ein nicht-chinesischer Mensch unsere Sprache so genau und so richtig aussprechen kann. Er ist sehr sprachbegabt!

Brigitte: Da es draußen so schön ist, könnten wir nicht noch einen Verdauungsspaziergang machen, bevor es dunkel wird? Was haltet ihr davon?

Sahra: Das eine gute Idee, denn es ist noch hell.

Hua: Ich wollte doch den Nachtisch bringen!

Brigitte: Jetzt kann ich ĂŒberhaupt nichts mehr essen.

Alle deuten auf ihren Bauch, dass auch sie keinen Platz fĂŒr Essen mehr haben!

Willi: Essen wir den Nachtisch und die Torte doch nach dem Spaziergang!

Sie kommen bei einem Parkt vorbei, in dem viele Immigrantinnen mit ihren Kindern spielen. AuffĂ€llig sind vor allem die mit den KopftĂŒchern.

Willi: Ob man es will oder nicht, die neuen Generationen von Österreichern werden nicht alle blond und blauĂ€ugig sein!

Franz: Und nicht alle Berger oder MĂŒller heißen!

Willi: Das war auch schon frĂŒher so. Der MĂ€dchenname meiner Mutter ist z.B. Navratil. Damals hat es auch Probleme gegeben, darum verleugnen manche ihre Herkunft oder gehen sogar soweit, ihre Namen zu Ă€ndern. Wenn ich die Verwandten meiner Mutter treffe dann gibt es oft sehr harte Diskussionen ĂŒber Fremdenfeindlichkeit. Wegen meiner Frau besuche ich sie nur mehr sehr selten.

Brigitte: Vielleicht ist das eine Reaktion, denn sie waren damals von den deutschstĂ€mmigen Österreichern diskriminiert und heute reagieren sie so, wie wir es sehen.

Rooble: Wieso steigt der Rassismus immer vor der Wahl?

Franz: Weil die Rechtsradikalen in dieser Zeit aktive Hilfe und von den Parteien bekommen.

Sahra: Das gehört doch zum Wahlkampf. Es ist immer leicht, auf die Schuld fĂŒr alle Probleme auf jemand schieben zu können, der sich nicht wehren kann. WĂ€hrend manche Parteien versprechen, ArbeitsplĂ€tze zu schaffen, die Steuern zu reduzieren oder die Pensionen zu sichern, sagen die rechten Parteien, dass sie die AuslĂ€nder abschieben wollen, und behaupten, dass dann fĂŒr die Einheimischen mehr ArbeitsplĂ€tze und mehr Geld ĂŒbrig bleiben wĂŒrden. Wer dann ihre Arbeit erledigen soll, darĂŒber reden sie nicht.

Rooble: Um gegen die rechten Parteien etwas zusagen, braucht man viel Mut. Und diesen Mut haben sehr weniger Politiker, denn sie haben Angst, WĂ€hlerstimmen zu verlieren.

Brigitte: Das denke ich auch. Dieses Mal werde ich aber alles genau beobachten.

Hua: Über Wahlen kann ich nicht viel sagen, bei uns gab es keine Wahlen, sondern nur eine Partei, die alles bestimmt.

Willi: Nach der Wahl bleibt eh alles beim Alten. Wenn die Oppositionsparteien die FĂŒhrung ĂŒbernehmen, werden sie das gleiche machen, was die Regierung jetzt macht. Und wenn die regierenden Parteien auf der Oppositionsbank Platz nehmen, werden dasselbe sagen, was Opposition ihnen heute vorwirft.

Rooble: Heißt das, dass wir nicht WĂ€hlen gehen sollten?

Willi: Zur Wahl gehen werde ich schon, aber ich werde mich auf die Politiker nicht verlassen. Ich werde mich persönlich fĂŒr die VölkerverstĂ€ndigung einsetzen.

Fortsetzung folgt